Mittwoch, 14. Oktober 2026

Flüchtlingszahlen rückläufig

 

Der Waldseeplatz
wird im März geräumt 

 

Die Flüchtlingszahlen gehen auch in Baden-Baden zurück, und daher werden nicht mehr alle städtischen Unterkünfte benötigt. Folge: Der Waldseeplatz soll im März geräumt werden. Nächste Woche wird sich der Sozialausschuss mit dem Thema beschäftigen. Schon heute stehen 1029 Geflüchteten 1355 Unterkunftsplätze gegenüber, bis Ende 2028 wird die Zahl der Geflüchteten auf 680 zurückgehen. Wieviel Geld damit eingespart werden kann, lässt sich zurzeit noch nicht genau einschätzen, mittelfristig wird die Stadt jedoch insbesondere bei den Kosten für die Anschlussunterbringung Geld sparen. (Für die Erstunterbringung gibt es Gelder vom Bund.) Ab nächstem Jahr soll allerdings der weit außerhalb der Stadt liegende "Heitzenacker" Erstunterkunft werden.

 

 

Dienstag, 13. Oktober 2026

Touristikzahlen 2026

 

Gästezahlen steigen,
die Stadt ist voll 


Viel Lob gab es gestern im "Hauptausschuss" für unsere Touristik-Chefin Nora Waggershauser. Zu Recht: Die Gäste- und Übernachtungszahlen steigen, die Stadt ist voll, es gibt viele neue Veranstaltungsformate, das Kongresshaus ist ausgebucht wie noch nie. Was will man mehr. Es gibt allerdings auch etwas, das man weniger will...

 


 

Montag, 12. Oktober 2026

Mündliche Vorträge

 

Wann kommt endlich
das live-streaming?

 

Es geht heute um viel Geld. Der Verlustausgleich 2025 ans Klinikum steht auf der Tagesordnung des Hauptausschusses, ebenso der Geschäftsbericht der Tourismus-Chefin. Beides mündliche Vorträge. Und in der Regel werden solche Vorträge auch anschließend nicht öffentlich ins Netz gestellt. Ein Ärgernis, finde ich. Wie wäre es denn endlich mal mit streaming? Dann könnten auch Berufstätige die Sitzungen verfolgen.

 


 

Samstag, 10. Oktober 2026

Theater - Zahlen

 

Theater ist uns
lieb und teuer 


Alles neu, beziehungsweise alles soll gerettet werden... Der neue Intendant des "Stadttheater Europas" geht neue Wege, um ein neues (sprich: zusätzliches) Publikum anzusprechen. Umgebautes Kulissenhaus (niemand muss mehr im Regen stehen), ungewohnte Formate, Experimente, hochaktuelle Gastspiele. Ein Blick ins neu gestaltete Programmheft oder auf die neue, noch ungewohnte Webseite gibt einen kleinen Vorgeschmack und soll altbewährten und eben auch neuen Zuschauern auf den Geschmack bringen, denn frisches Blut (sprich: Geld) tut wahrlich Not: Auf 8,16 Millionen Euro beliefen sich die Ausgaben für unser Theater im letzten Jahr. 4,1 Millionen kamen durch BKV-Zuschüsse zurück, 0,8 Millionen Euro durch eigene Einnahmen. Bleiben 3,3 Millionen Euro, die die Stadt Baden-Baden schultern muss. Diese Zahlen kann man zum einen noch weiter schönreden, wie dies kürzlich der Vorsitzende des Freundeskreises Lichtentaler Allee, Bernd Gussmann, getan hat. Man sollte aber auch einen Blick über den reinen Zahlenrand hinweg werfen!

 


 

Freitag, 9. Oktober 2026

Invasive Arten

 

 

Invasive Arten
bedrohen die Natur 

 

Auf leisen Sohlen greifen in unserer Region invasive Arten um sich und bedrohen die Vielfalt unserer Tier- und Pflanzenwelt. Viel ausrichten kann man dagegen nicht, wie der Forst-, Umwelt- und Klimaausschuss am Mittwoch in seiner Sitzung erfuhr. Vier Beispiele wurden vorgestellt, und ich habe mich ziemlich gegruselt, als ich mir vorstellte, wie monoton unsere Natur in ein paar Jahren aussehen könnte. Und dann beschäftigte sich der Ausschuss noch mit einer weiteren bedrohten Spezies....

 


 

Donnerstag, 8. Oktober 2026

Polizeiverordnung

 

Künftig Knöllchen für 
Kaugummi und Kippen 

 

Demnächst wird die neue Polizeiverordnung für Baden-Baden im Gemeinderat beraten und beschlossen. Ich verrate euch, WAS ihr (beziehungsweise die anderen!) nicht dürft, und vor allem, WO (Allee, Augustaplatz, Bahnhof) ihr das nicht dürft. Denn das wird nun klar geregelt. Bei Fehlverhalten kann es Knöllchen von 5 bis 5000 Euro geben. Kann! Denn davor steht natürlich viel Aufklärung und gutes Zureden. Link zur Beschlussvorlage findet ihr unten.

 


 

Zur Beschlussvorlage =>  Polizeiverordnung

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Feuerwehr-Lösung

 

Ein Glücksfall
für die Feuerwehr

 

Glück für die Feuerwehr Baden-Baden: Die Stadt bekommt überraschend die Möglichkeit, das Riverty-Gelände in unmittelbarer Nähe der Hauptwache zu kaufen und hier Berufsfeuerwehr, neue Fahrzeughallen, Verwaltung und integrierte Leitstelle unterzubringen. Ein dringend notwendiger Neubau war schon lange im Gespräch, hätte aber über 100 Millionen Euro gekostet - unerschwinglich in Zeiten knapper Kassen. Die neuen Pläne können nun umgesetzt werden, ohne dass es den städtischen Haushalt auch nur einen müden Euro kosten würde, denn die Mittel kämen direkt vom Bund. Der bisherige Standort in der Schwarzwaldstraße könnte dann den Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte, Balg und Oos dienen. Die städtische GSE erwirbt weitere Riverty-Gebäude, und verpachtet Teile wieder zurück. Die ganze Aktion wird möglich, weil die 700 Riverty-Angestellten mittlerweile zu 80 Prozent im Home-Office arbeiten und außerdem, wie ich soeben noch erfahren habe, eine weitere Firma bereits aus diesem Bürokomplex ausgezogen ist. Das letzte Wort hat der Bauausschuss, der nächste Woche tagt und der Änderung des bestehenden Bebauungsplans zustimmen müsste. An der Genehmigung zweifelt aber vermutlich niemand.