Als Werbeaktion für Lohengrin im Festspielhaus gedacht, sorgen bunte Schwäne gerade für Aufregung in der Stadt. Ein Lustspiel.
Hier bloggt Rita Hampp über Themen der Stadt
Als Werbeaktion für Lohengrin im Festspielhaus gedacht, sorgen bunte Schwäne gerade für Aufregung in der Stadt. Ein Lustspiel.
Lesung, Ausstellung, Skulpturen, Kino, Gartenspaziergang - alles dabei.
Hier kann der Flyer für die monatlichen Garten- und Parkführungen des Gartenamtes heruntergeladen werden. (Die Webseite der Stadt ist allerdings sehr unübersichtlich. Auf der rechten Seite findet man - vielleicht - den Vermerk zum Downloaden des Flyers. Zum Glück soll es ab Juni eine neue Webseite geben, die benutzerfreundlicher werden soll. Hoffen wir mal!)
=> https://www.baden-baden.de/buergerservice/service/dienststellen-a-z/gartenamt/
Es gibt Verwirrung wegen der Diskussion im Gemeinderat am Montag um eine Linksabbiegespur am Hindenburgplatz Richtung Parkhaus Wagener. Hier mein Erklärvideo.
Selbstverständlich kann man nach Fertigstellung der Baumaßnahme auf der Lange Straße an der Kreuzung Hindenburgplatz nach links abbiegen und in die Parkgarage fahren, nur eben nicht über eine eigene Abbiegespur wie vorher.
Eine solche Linksabbiegespur, die sich Herr Wagener wünscht und die auch früher nur für zwei, maximal drei Fahrzeuge Platz bot, wurde am Montag noch einmal im Gemeinderat auf Antrag von Stadtrat Klaus Bloedt-Werner diskutiert. Er hatte Sorge, dass es ohne diese Spur im Weihnachtsmarktgetümmel extra lange Staus geben würde, wenn jemand dort abbiegen möchte. Allerdings ist die komplette Umbaunahme längst beschlossen worden und wird bereits umgesetzt.
Ab August 2026 soll das Linksabbiegen und Einfahren in die Wagener-Parkgarage, wenn man stadteinwärts fährt, wieder wie früher über die Lange Straße möglich sein.
Die jetzige Umleitung über den Buckel Albrecht-Dürer-Straße/ Kapuzinierstraße gibt es dann (ab August) nur noch für die, die Richtung Kurhausgarage wollen. Und dort wird es dann Änderungen in der Verkehrsführung geben: Man kommt zwar wie gewohnt in die Kurhausgarage rein, aber wie man wieder stadtauswärts herausfahren kann, ist noch nicht ganz geklärt: Entweder über den Leopoldsplatz, oder über die zweite Einfahrt der Kurhausgarage Richtung Friedrichstraße. Dazu wird es noch Informationen geben.
Zur Verdeutlichung hier die Webseite: www.baden-baden.de/Hindenburgplatz
Gute Nachrichten für unsere Touristen: Ihr geliebtes Bähnle kommt zurück, zwar mit anderem Betreiber (Jörg Grütz, der auch für den Weihnachtsmarkt zuständig ist) und neuem Look (immer noch touri-like) und weiterhin mit Dieselmotor, aber mit vielen Extras: Audio-Tour in zehn Sprachen, zwei Plätze für Rollstuhlfahrer und extra-Touren über Berg und Tal. Um Ostern herum soll es losgehen, die reguläre Fahrt nach Fahrplan (Donnerstag bis Montag) kosten pro Erwachsenem 14 Euro.
Die ganze Planung Hindenburgplatz noch mal umwerfen, wegen einer Linksabbiegespur zum Kaufhaus Wagener? Bauzeitverlängerung um ein Jahr? Sechsstellige Mehrkosten? Neue Gutachten? Obwohl alles längst beschlossen wurde und sich bereits im Bau befindet? Ein Antrag stellte noch einmal alles in Frage. Und plötzlich stand alles Spitze auf Knopf. Es ging hoch her im Gemeinderat!
Die Gemeinderatssitzung gestern war turbulent, und das Video ist lang, deshalb kurze Zusammenfassung: Stadtrat Klaus Bloedt-Werner ist nach 46 Jahren (was für eine Leistung!) Oberbürgermeistern von seinem Ehrenamt zurückgetreten und macht den Platz frei für Cornelia Geiger-Markowsky. Sechs (nicht sieben, wie im Video irrtümlich gesagt) Oberbürgermeister hat der streibare CDU-Mann erlebt, bei Nummer sieben ist nun für ihn Schluss. Eine offizielle Verabschiedung mit Reden, Nachrufen oder sonstigem Brimborium lehnte das knorrige Urgestein ausdrücklich ab.
Weiteres: Der Bebauungsplan Magnetberg wurde auf den Weg gebracht, aber dieser Weg wird noch lang sein.
Gegen Livestreams aus den Sitzungen spricht rechtlich nichts, aber das liebe Geld!
Großer Aufruhr im Gremium, weil das Klinikum am Nachmittag urplötzlich vier Millionen Euro dringend benötigte. Rufe nach Absetzung der Geschäftsführung wurden laut, die Sitzung wurde unterbrochen, aber dann konnten die Wogen geglättet werden: Es handelte sich um Brandschutzinvestitionen, die bereits fest im Haushalt verankert sind, aber da der Haushalt noch nicht verabschiedet ist, musste der Punkt den Gemeinderat passieren.
Volksfeststimmung gestern im Rathaus. Schon kurz vor sechs füllt sich der Gemeinderatssaal, wenig später gab es keinen Platz mehr, die Leute standen bis in den Vorraum, und auch die Zuschauertribüne war brechend voll. Frenetischer Jubel brandete auf, als das Wahlergebnis kurz vor 19 Uhr endlich feststand: 57,3 Prozent der Stimmen fielen auf Thomas Jung.