Viele Bürger fühlen sich am Bahnhof subjektiv nicht sicher, weil sich dort auch Menschen mit offenkundigen Alkohol- und Drogenproblemen aufhalten. In der Bürgerversammlung wurde deutlich: Man kennt die Personen, fast alle werden bereits in verschiedenen städtischen Hilfsprogrammen betreut. Dennoch wird dem Gefühl (ein krimineller Hotspot ist der Bahnhof laut Polizeistatistik nicht) Rechnung getragen: Der Gemeindevollzugsdienst soll am Bahnhof künftig öfter nach dem Rechten sehen, Streetworker der Caritas werden sowohl am Bahnhof als auch am Augustaplatz eingesetzt, und zusätzlich wird am Bahnhof eine Video-Überwachung vorbereitet.