Das ist etwas ganz Besonderes: Am Montag, 11. Mai, um 15 Uhr wird vor dem Stadtmuseum Baden-Baden der "Bus der Habseligkeiten" eröffnet, ein "Museum to go". In einem ausrangierten Bus der Stadtwerke werden zahlreiche Erinnerungsstücke präsentiert, die ab den 1990er Jahren zunächst die Spätaussiedler aus postsowjetischer Zeit und jüdische Kontingentflüchtlinge, als auch in neuerer Zeit die urkrainischen Kriegsflüchtinge auf ihren beschwerlichen Weg in die neue Heimat Baden-Baden mitgenommen haben. Anhand dieser "Habseligeiten" - von der Kaffeetasse über Plüschtier, Bücher bis hin zu Schal und alten Lederflaschen zeugen diese Gegenstände auch vom Mut dieser Menschen. Geschichte wird greifbar, Erinnerungen auch innerhalb der eigenen Familie geweckt. Der Bus wird bis zum 27. Mai an verschiedenen Orten in Baden-Baden und im Landkreis halten und hautnah zu erleben sein. Ein großes Begleitprogramm vertieft diesen Geschichtsunterricht zum Anfassen noch. Näheres auch auf der Webseite des Stadtmuseums.


