Bunt


Herzlich willkommen auf der Seite des Bündnisses 

Baden-Baden ist bunt


Das Bündnis ist ein loser Zusammenschluss aus engagierten Bürgern, Vereinen, Verbänden, Organisationen, Parteien und kirchlichen Institutionen, die sich im Januar 2014 spontan zusammenschlossen, um einem geplanten Aufmarsch von Neonazis in der Stadt die Stirn zu bieten. Seitdem hat sich ein Organisationsteam herausgebildet, das zum Thema „gegen rechts, für mehr Toleranz“ jedes Jahr verschiedne Veranstaltungen durchgeführt und weiterhin plant. 

 

2015 hat das Bündnis unter anderem das Willkommensfest für die Flüchtlinge in der Festhalle in Oos mit organisiert, im Mai eine Friedensdemonstration auf der Fieserbrücke veranstaltet und im September die legendäre „internationale Suppenparty“ im Vincentiushaus durchgeführt.

2016 hat das Bündnis im März zu einer großen Demonstration gegen einen Auftritt von Frauke Petry von der AfD aufgerufen und sich bei den interkulturellen Wochen im Herbst mit mehreren Vorträgen und dem Film „Schatten“ von Abdullah Rajab Almalla samt Podiumsdiskussion zum Thema „Flüchtlinge in Baden-Baden“ beteiligt.




2017 beteiligt sich das Bündnis wieder bei den interkulturellen Wochen:

Termin: Dienstag, 19. September, 19 Uhr, Cineplex Kino.

Gezeigt wird der Film „Angekommen in Baden.Baden – aus Flüchtlingen werden Mitbürger“: 

 

Yannik aus Kamerun wollte schon immer bei der deutschen Müllabfuhr arbeiten - und hat es geschafft, Samson aus Nigeria findet hoch droben im Schwarzwald in einer Biker-Kneipe seine neue Heimat, Alaa aus Syrien schüttelt in einer In-Bar der Stadt die exotischsten Cocktails aus dem Ärmel... Neun solcher - nicht repräsentativer - Erfolgsbeispiele hat das Bündnis „Baden- Baden ist bunt“ mit ehrenamtlicher Unterstützung von Auszubildenden des SWR zuhause und am Arbeitsplatz aufgesucht, um zu dokumentieren, wie die einst fremden Flüchtlinge, die in den letzten zwei, drei Jahren übers Meer zu uns nach Deutschland flohen, in Baden-Baden heimisch und erfolgreich wurden.



Die ausgewählten Mitbürger aus verschiedenen Herkunftsländern berichten in dem Film über ihre Sehnsüchte, ihre Träume, aber auch ihre Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache und über ihre Eindrücke und Erlebnisse in Baden-Baden. Szenen beleuchten ihren Alltag, sei es im Beruf oder am heimischen Herd, hautnah, unverfälscht, authentisch. 




Lassen Sie sich mitnehmen in ihre Welt, freuen Sie sich über ihre Schritte in die Normalität, begleiten Sie sie bei ihren Hobbys, lernen Sie sie kennen als Botschafter und leuchtende Beispiele dafür, wie Integration in unserer Stadt laufen kann.



Es gibt außer den im Film gezeigten Beispielen natürlich noch viele Menschen, die es „geschafft“ haben und in Baden-Baden angekommen sind - aber, und das sei nicht verschwiegen, auch einige, bei denen es nicht so gut geklappt hat. Damit wird sich im Anschluss an den Film eine Podiumsdiskussion befassen. Es diskutieren unter anderem Bürgermeister Michael Geggus, der Geschäftsführer des Jobcenters, Gerold Maisberger, die Leiterin der Volkshochschule, Monika Burck und Ludwig Herfs vom Arbeitskreis Asyl.
Moderation: Patrick Fritsch
Durch den Abend führt die Integrationsbeauftragte Svetlana Bojcetic.
Eintritt 4 Euro ohne Ermäßigung, Reservierung ab sofort möglich.



Hier geht es zum Gesamtprogramm der interkulturellen Wochen: